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NoMachine 4 - das finale Release ist fertig

16.07.2014 - Produktnews

Release-Ankündigung NoMachine 4

NoMachine erfreut sich bei vielen Kunden als stabile Lösung für Linux-Terminal-Server und Linux-Desktop-Virtualisierung großer Beliebtheit. Auf Basis der NoMachine 3.5 haben Kunden dennoch eine Reihe von Wünschen geäußert, die in die Entwicklung von Version 4 einfließen sollten. Das lange Warten auf die neue Version wird nun belohnt und NoMachine 4 wurde vom Hersteller Medialogic heute, am 25. September 2013, zum Verkauf freigegeben.

Wir sind langjähriger Partner und Reseller für NoMachine und so haben wir natürlich jede BETA genau unter die Lupe genommen und Feedback an die Entwicklung nach Rom gegeben. Was dürfen wir jetzt von NoMachine 4 in der neuen Version erwarten?

Neben den altbewährten Features wie Virtual Desktop Management und das Durchschleifen von Freigaben für Drucker und Festplatten wurden neue Features eingebaut. Neu ist die Unterstützung für HTML5, womit sich der Browser nun optimal zum Verbindungsaufbau nutzen lässt.

NoMachine lässt sich zukünftig neben dem bewährten Einsatz auf Linux-Servern auch auf Windows-Servern installieren und nutzen. Wir wünschen uns hier jedoch noch etwas mehr Möglichkeiten, damit NoMachine beispielsweise als Ersatz für Citrix oder 2X verwendet werden kann.

Nach wie vor ist NoMachine maßgeblich in der Linuxwelt zu Hause, bei der es nennenswerte Änderungen von Version 3.5 auf 4 gibt. So wurde der Austausch des Standard-Keys vereinfacht. Jeder Benutzer hat sein eigenes Verzeichnis für NoMachine spendiert bekommen. Das erleichtert auch die Suche nach den relevanten Konfigurationsdateien. Weiterhin erleichtern eine Reihe neuer Skripte die Individualisierung des Systems auf die Bedürfnisse des Benutzers.

Auch der Installationsprozess wurde weiter verbessert, indem die Installation auf ein Paket beschränkt wurde, welches alle relevanten Komponenten beinhaltet. Bisher waren es drei Pakete, die zudem in der richtigen Reihenfolge verwendet werden mussten.

Die interessantesten Neuerungen hat der Hersteller jedoch im NoMachine Client vorgenommen. Das Design wirkt nun deutlich schlanker, aufgeräumter und durch die guten Erläuterungen einfacher. Das „Putty"-ähnliche Design mit vielen Reitern ist passé. Zudem ist der Client jetzt auch in deutscher Sprache verfügbar.

Sobald der Client eine Verbindung zu einem Server hergestellt hat, können die Einstellungen für die Bildschirmauflösung, die Drucker- und CIFS-Unterstützung vorgenommen werden. Dazu klappt ein ansprechendes Bild mit Overlayeffekt auf – das gefällt uns. Ebenfalls neu ist die Taskbar, über die sich Notizen, Screenshots sowie Videoaufzeichnungen machen lassen.

Unser Fazit: das Warten hat sich gelohnt, da der Hersteller mit NoMachine 4 eine sehr gute Alternative zu oftmals deutlich teureren Lösungen im Virtual Desktop Markt bereitstellt.
Die vielen Neuerungen, ein ordentliches Design sowie die verständliche und einfache Nutzung machen NoMachine 4 zu einer Empfehlung.

Für Bestandskunden lohnt sich der Umstieg allemal. Für Kunden, die im Windows-Umfeld eine Lösungen suchen, ist es je nach Anforderung eine interessante und bedenkenswerte Alternative zu Citrix und 2X, wenngleich NoMachine hier noch Potential in der Entwicklung hat.

Features NoMachine 4 im Überblick

  • Unterstützung für HTML5
  • Windows-Server Installation
  • Vereinfachter Austausch des Standard-Keys
  • Skripte zur Individualisierung des Systems auf die Bedürfnisse des Benutzers
  • Verbesserung des Installationsprozesses
  • Neuerungen im NoMachine Client

NoMachine 4 kann ab sofort bezogen werden.

Wir sind seit 10 Jahren NoMachine Premium Partner für Integration und Implementierung sowie Vertriebspartner für die Software Subscriptions.