Skip to main content

Look for something specific?

Thinking Objects TOenterprise

NoMachine 4 Beta 1 - Release Info

17.07.2014 - Produktnews

Pakete und Funktionalitäten

Im News-Beitrag "NoMachine 4 Beta 1 released - der nächste Schritt zum NX-Nachfolger" haben wir die Grundzüge der Neuerungen mit der Beta 1 bereits erläutert. Hier folgt nun eine detaillierte Übersicht zum Release sowie Informationen zur Installation der Pakete.

Auswahl zwischen virtuellem und Remote-Desktop

Nutzer des ersten NoMachine Beta-Release können aus drei Produkten auswählen: NoMachine, NoMachine Pro und NoMachine Virtual Desktop Workstation. Da die letztere Version nur für Linux verfügbar ist und NX Free Edition und NX Enterprise Desktop aus der aktuellen Softwareversion NX 3.5.0 ersetzen soll, sind NoMachine und NoMachine Pro für den Zugriff auf physische Windows-, Mac- und Linux-Remote-Desktops für Consumer und Unternehmenskunden konzipiert.

Ein neues Paketkonzept

Alles in einem: Schluss mit der Frage, was Sie auf welchem Computer benötigen. Ab sofort brauchen Sie nur noch ein Paket auf dem lokalen Computer und ein Paket auf dem Remote-Host zu installieren. Außerdem hilft Ihnen eine neue Benutzeroberfläche, der Post-Installationsassistent („Post-Install Wizard"), bei der Installationskonfiguration und Einrichtung. Zurzeit ist er für Windows und Mac verfügbar, demnächst auch für Linux. Entscheiden Sie selbst, ob Sie ihn als Server & Player oder nur als Player installieren.

Reibungslose Ressourcen-Freigabe vom lokalen zum Remote-Computer und umgekehrt

Innerhalb der Sitzung können Sie sich mit wenigen Mausklicks mit beliebigen Geräten, Ports oder Diensten verbinden. Ganz gleich, ob Sie drucken, auf Ordner auf Remote-Desktops zugreifen oder Inhalte auf einem externen, an Ihren lokalen Computer angeschlossenen Laufwerk übertragen möchten – über das NoMachine-Menü können Sie ganz einfach eine Verbindung zu diesen Ressourcen herstellen bzw. trennen. Alternativ können Sie den Assistenten „Connect a device" nutzen, der Sie schnell durch die einzelnen Schritte führt.

Integrierte Funktionen zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Sitzungen

Die Aktivitäten innerhalb der Sitzung können über das NoMachine-Menü aufgezeichnet und lokal im Ordner „NoMachine Recordings" gespeichert werden, der sich im Ordner „Dokumente" des Benutzers befindet. Standardmäßig werden diese Aufzeichnungen im WebM-Format gespeichert und können direkt über NoMachine oder jeden anderen Player, der dieses Format unterstützt, abgespielt werden.

Der NoMachine-Monitor

Eine neue Anwendung, der „Monitor", wird in der Systemleiste installiert und ermöglicht den Schnellzugriff auf die Benutzeroberfläche für die Servereinstellungen. Hier kann der Nutzer während der gemeinsamen Sitzung Dienste verwalten und mit dem Desktop verbundene Nutzer überwachen. Das integrierte Whiteboard zum Zeichnen und Verfassen von Instant Messages erweitert das Desktop-Interaktionserlebnis. Über den Monitor lässt sich außerdem die Dateiübertragung per Mausklick aktivieren. Übertragen Sie Dateien vom Server zum Player und umgekehrt – Sie können sogar aus der Liste der mit dem Desktop verbundenen Nutzer auswählen, an wen Sie die Dateien übertragen möchten.

Virtueller Standard-Desktop auf Linux

Ein neues Element im Produktbereich „NoMachine for the Enterprise" ist die virtuelle Desktop-Funktion. Das Starten eines neuen Linux-Desktops ist jetzt transparenter für den Nutzer. Das bedeutet, dass beim Erstellen eines neuen virtuellen Desktops der Standard-Desktop beispielsweise von NoMachine Workstation wie im System festgelegt ausgeführt wird. Der Administrator kann den Server so konfigurieren, dass der bevorzugte Desktop-Typ ausgeführt wird, selbst wenn er im System nicht als Standardtyp definiert ist.

Verbindung über das NX-Protokoll

Verbindungen zum Remote-Host basieren auf dem NX-Netzwerkservice mit NX-Protokoll und Standardport 4000. Mit Ausnahme des kostenlosen „NoMachine"-Pakets können alle Produkte in Version 4 so konfiguriert werden, dass sie Verbindungen über das SSH-Protokoll unterstützen – Standardport auf Windows ist dabei 4022, auf anderen Plattformen 22. Das Paket für Windows beinhaltet den SSH-Server. Auf Linux- und OS X-Hosts muss der SSH-Daemon bereits installiert sein und ausgeführt werden. Die Unterstützung von SSH ist standardmäßig deaktiviert und muss durch Konfigurieren und Neustarten des Servers aktiviert werden.

Upgrade und Kompatibilität

Aufgrund der tiefgreifenden Änderungen, die bei der Entwicklung dieser Beta-Version vorgenommen wurden, ist eine Aktualisierung von Preview 6 zu dem Beta-Release bzw. ein Upgrade von NX 3.5.0 auf NoMachine Beta nicht zulässig. Das Upgrade von Version 3.5.0 wird dann in der endgültigen und offiziell veröffentlichten Version von NoMachine 4 unterstützt.

Die Nutzer sollten alle Vorgängerversionen der Software vollständig deinstallieren, das Installationsverzeichnis entfernen und mit einer Neuinstallation fortfahren. Die Beta-Version steht unter folgendem Link zum Download zur Verfügung:  www.nomachine.com/download-beta.php

Zukünftig werden NoMachine Preview 6 und Beta-Versionen nicht mehr kompatibel sein. NX 3.5.0 und die Beta-Version sind auch weiterhin kompatibel, vorausgesetzt, SSH-Verbindungen werden beim Installieren des Beta-Pakets unterstützt.

Das bietet die Beta-Version nicht

In dieser Beta-Version ist Enterprise Server nicht enthalten. Folglich bietet die Version keine der erweiterten, für Enterprise Server typischen Funktionen: Multiknoten-Unterstützung, Benutzerprofile und Gruppen, automatisches Generieren von Accounts auf einem Linux-Host, Umleitung an einen anderen Server sowie Unterstützung von RDP- und VNC-Sitzungen. Darüber hinaus ist zurzeit keine Dateiübertragung im NoMachine Web Player möglich.

NoMachine 4 Beta 1 - Installation und Voraussetzungen

Unterstützte Plattformen

  • Windows 32 Bit/64 Bit - XP/Vista/7/8
  • Mac OS X  Intel 64 Bit - 10.5/10.6/10.7
  • OS X 64 Bit - 10.8
  • Linux  32 Bit und 64 Bit
    • Red Hat Enterprise 4/5/6
    • SLES 10/11
    • openSUSE 10.x /11.x/12.x
    • Mandriva 2009/2010/2011
    • Fedora Core 10/11/12/13/14/15/16/17/18
    • Debian GNU Linux 4.0 Etch/5.0 Lenny/ 6.0 Squeeze/ 7.0 Wheezy
    • Ubuntu 8.04 Hardy Heron/8.10 Intrepid Ibex/Ubuntu 9.04 JauntyJackalope/9.10 Karmic Koala/10.4 Lucid Lynx/10.10 Maverick/11.04 Natty/11.10 Oneiric/12.04 Precise Pangolin

 

NoMachine Preview 6 aktualisieren

Das Aktualisieren der Vorgängerversion von NoMachine wird nicht unterstützt.

Deinstallieren Sie die aktuelle Installation (selbst wenn es sich nur um den Player handelt), entfernen Sie das Installationsverzeichnis vollständig und installieren Sie das neue NoMachine-Paket.



NoMachine auf Windows installieren

Deinstallieren Sie gegebenenfalls NoMachine Preview 6: Wählen Sie dazu aus dem Programmmenü das Element „NoMachine“ und deinstallieren Sie es über die entsprechende Option. Führen Sie anschließend einen Neustart durch.

  • Laden Sie die exe-Datei herunter.
  • Doppelklicken Sie auf das Symbol der exe-Datei, um diese zu installieren. Der Installationsassistent führt Sie durch die Installation.
  • Wenn die Installation abgeschlossen ist, konfiguriert der Post-Installationsassistent die Installation.



NoMachine auf Mac OS X installieren

Deinstallieren Sie gegebenenfalls NoMachine Preview 6: Wählen Sie unter „Programme“ die Option „Paketinhalt anzeigen“ für das NoMachine-Servicepaket und navigieren Sie zu „Contents/MacOS“. Führen Sie von dort das nxuninstaller-Programm aus. Verschieben Sie das NoMachine-Servicepaket von „Programme“ in den Papierkorb. Falls Sie eine Vorgängerversion des Players installiert haben, verschieben Sie diese ebenfalls in den Papierkorb.

  • Laden Sie das DMG-Paket herunter.
  • Doppelklicken Sie auf das Laufwerkssymbol, um es zu öffnen und das Paketsymbol anzuzeigen. Doppelklicken Sie auf das Paketsymbol, um das Programm zu installieren. Der Installationsassistent führt Sie durch die Installation.
  • Wenn die Installation abgeschlossen ist, konfiguriert der Post-Installationsassistent die Installation.



NoMachine auf Linux installieren

Deinstallieren Sie gegebenenfalls NoMachine Preview 6 und entfernen Sie das Installationsverzeichnis manuell (normalerweise unter .../usr/NX).

Zum Installieren des neuen Pakets können Sie den Paketmanager in Linux verwenden.  Alternativ können Sie die folgenden Anweisungen befolgen, bei denen die Installation über die Befehlszeile durchgeführt wird.

RPM-Version

Führen Sie den Befehl „rpm -e nxserver“ aus und entfernen Sie das Installationsverzeichnis, um die Vorgängerversion Preview zu deinstallieren.

  • Laden Sie das RPM-Paket herunter.
  • Installieren Sie das Paket, indem Sie folgenden Befehl über eine Konsole ausführen:

    # rpm -i nomachine-packageType_version_arch.rpm


DEB-Version
Führen Sie den Befehl „dpkg -r nxserver“ aus, um die Vorgängerversion Preview zu deinstallieren.

  • Laden Sie das DEB-Paket herunter.
  • Installieren Sie das Paket, indem Sie folgenden Befehl über eine Konsole ausführen:

    $ sudo dpkg -i  nomachine-packageType_version_arch.deb

 
TAR.GZ-Version
Führen Sie den Befehl „NX/scripts/setup/nxserver --uninstall” aus, um die Vorgängerversion des Serverpakets zu deinstallieren. Um die Vorgängerversion des Player-Pakets zu deinstallieren, führen Sie den Befehl „NX/scripts/setup/nxplayer --uninstall” aus.

  • Laden Sie das TAR.GZ-Paket in das Verzeichnis .../usr herunter.
  • Extrahieren Sie das Archiv, indem Sie folgenden Befehl über eine Konsole ausführen:

    $ sudo tar xvzf  nomachine-packageType_version_arch.tar.gz

Führen Sie das Setup-Skript zur Installation der Software aus:

   /usr/NX/nxserver --install

Anmerkungen zum Paketinhalt

Das NoMachine-Paket, das neue kostenlose Produkt von NoMachine, installiert den Player (d.h. die lokale Anwendung zum Verbinden mit Desktops) sowie alle Serverkomponenten, die erforderlich sind, um eine Verbindung vom Remote-Desktop zu dem physischen Desktop des Computers herzustellen, auf dem Sie die Installation durchführen. SSH-Verbindungen und webbasierte Verbindungen (Web Player) werden nicht unterstützt. Zwei gleichzeitige Verbindungen sind zulässig. Verbindungen über SSH und das Internet werden in der NoMachine Pro-Version unterstützt.

Pakete speziell für Großunternehmen, die in diesem ersten Beta-Release von NoMachine Virtual Desktop Workstation für Linux verfügbar sind, ermöglichen mehrere Verbindungen. Darüber hinaus beinhalten sie die Unterstützung von SSH-Verbindungen (standardmäßig deaktiviert) sowie NoMachine Web Services – einen kleinen Webserver und den Web Player zum Ausführen von Sitzungen über einen Browser. Es können vier Verbindungen gleichzeitig hergestellt werden.

So führen Sie einen Sitzung durch

Starten Sie NoMachine über das Programm-Menü auf Ihrem Computer und erstellen Sie eine neue Verbindung über die Benutzeroberfläche. Geben Sie die IP oder den Host-Namen des Computers ein, mit dem Sie eine Verbindung aufbauen möchten, und stellen Sie gültige Anmeldedaten für das Konto zur Verfügung. NoMachine muss auf beiden Seiten installiert sein. Alternativ können Sie sich über NoMachine mit einer NoMachine Pro-Installation verbinden. Remote-Server mit Workstation sollten NoMachine auf dem lokalen Computer installieren, um eine Verbindung herzustellen.

So führen Sie einen webbasierte Sitzung durch
Wenn Sie NoMachine Pro oder NoMachine Virtual Desktop Workstation (nur auf Linux) installiert haben, geben Sie folgende Adresse in Ihren Browser ein: serverHost, wobei „serverHost“ entweder die IP oder der Host-Name des Computers ist, auf dem Sie NoMachine installiert haben.

Bitte beachten Sie, dass die Installation ein selbstsigniertes SSL-Zertifikat hat, das nur als Beispiel dienen soll und keine sichere Verbindung gewährleistet. Um Ihre Webanwendung zu sichern, ersetzen Sie die SSL-Zertifikatdatei (/usr/NX/etc/keys/host/ht_host_rsa_key.crt) und die SSL-Zertifikatschlüsseldatei (/usr/NX/etc/keys/host/ht_host_rsa_key) mit Ihren jeweiligen Zertifikatdateien.

Wir sind seit 10 Jahren NoMachine Premium Partner für Integration und Implementierung sowie Vertriebspartner für die Software Subscriptions.